Am 14. April 2012 gastierte zapzarap bereits zum
dritten Mal im Werkgebäude Uhwiesen. Diesmal mit ihrem Programm
"Ochsentour". Das Ensemble bestehend aus Silvana
Peterelli als Magd Annemarie, Marion Mühlebach als Suse vom
Gasthaus Ochsen, Jan Hubacher als Muttersöhnchen Hänsli und
Giuseppe Spina als Metzger Marcello Marcelli interpretiert
Schweizerlieder und -texte. Silvana mit ihrer Frage "Frau
Gluggere?" und dem anschliessenden
"Hühnergegacker" zwischen Silvana und Marion oder Jan
mit seinem "Mi Mueter
.." waren sicher
Höhenpunkte des Abends. Aber auch Lieder wie "Öisereine
chönnt das au", "Alls wo mir id Finger chunt",
"Rosalie", "I bin so blöd" oder "Dört
äne am Bärgli stoht a wyssi Geiss" haben ein aufmerksames
Publikum gefunden. Offensichtlich hat sich der Name zapzarap
herumgesprochen, blieben doch nur ganz wenige Stühle leer.
21 Familien, Einzelpersonen und
Organisationen haben letzten Dezember ein Adventsfenster
gestaltet. Dafür danken wir ganz herzlich. Wir hoffen, dass alle
Fenstergestalter/innen und Besucher/Besucherinnen trotz des im
Dezember etwas unwirtlichen Wetters neue Bekanntschaften knüpfen
konnten.
NUR WER MITMACHT GEWINNT
hiess die Lösung des Wettbewerbes. War die Aufgabe zu schwierig
oder lag es am Wetter, das nur an wenigen Abenden zu einem
Spaziergang einlud? Nur 7 richtige Lösungen sind eingegangen.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern/Teilneh-merinnen für ihr
Mitmachen. Dieses Jahr hat der Zufallsgenerator wie folgt
entschieden:
Iris Braunwalder/Fritz May dürfen für den 1. Rang einen Korb
mit Esswaren entgegennehmen. Die Gewinner des 2. und 3. Ranges
Lilly Surbeck und Familie Brühlmann gewinnen je eine Schachtel
Pralinen. Die weiteren Raterinnen und Rater erhalten einen
kleinen Trostpreis.
Bereits zum 9. Mal fand am 19. November 2011 der Jassabend statt. Die 16 Teilnehmer durften einen gemütlichen Abend im Gasthaus Hirschen mit Jassen, Essen und Trinken verbringen. Das Kartenglück war wieder sehr unterschiedlich verteilt. Die "Profis" unter den Teilnehmern können vielleicht mit schlechteren Karten doch die besseren Ergebnisse erreichen als die "Laien". Aber auch hier gilt "Mitmachen kommt vor dem Sieg". Und zum Schluss durften alle Teilnehmer noch ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen.
Rang Name/Vorname Punkte
1
Gähweiler Ettore 5112
2
Zimmermann Josef 5089
3
Kobel
Gilbert
4999
4
Egger Jeannette 4901
5
Reich Ruth
4879
6
Karrer Theres
4872
7
Billing Arnold
4859
8
Waibel Betty
4824
9
Ammann Tabea 4728
10
Ammann Tobias 4650
11
Ammann Franz 4531
12
Gasser Edi
4529
13
Eichenberger Kari 4506
14
Becher Jo
4446
15
Ammann Lukas 4356
16
Hirsbrunner Silvia 4079
Zum 9. Mal fand die
Uhwiesener Biennale statt, ein anregendes, buntes Treffen für
Kunstschaffende und Besucher.
von Sabine Bierich, Schaffhauser Nachrichten
Emsig bauen die Bienen in einem verglasten Kasten am
Eingangsbereich des Werkhauses ihre Waben. Hier ist die
Sonderausstellung «Imker Biene und Honig» postiert.
Filigrane sechseckige Kunstwerke sind da am Entstehen. Dazwischen
wird eine tote Biene aus dem Bau geschleppt. Ein
lebendiges Sinnbild für das Leben und die Kunst. Das Werkhaus
ist gut besucht, es brummt wie im Bienenstock. Hier und da werden
Gespräche mit den Künstlern geführt oder einfach ein Schwatz
mit Bekannten gehalten. Auch für Speis und Trank ist gesorgt.
Insgesamt 38 Künstler und Künstlerinnen aus dem Weinland und
Schaffhausen stellen dieses Jahr ihre Werke aus. Aus dem Thurgau
ist niemand dabei. «Die Biennale war von Anfang an offen für
Kunsthandwerk und Kunst», sagt Edi Gasser, der Präsident des
Gemeindevereins. Und so finden sich hier neben Schmuck, gewebten
Tüchern, Patchwork, bemalten Möbeln, edlen handgearbeiteten
Spitzen, Objekten aus Holz und Bronze vor allem viele Bilder,
vorwiegend aus Acryl und Aquarell.
Sich zeigen und austauschen
In seiner Ansprache mutmasst Edi Gasser über die Gründe, nach
Uhwiesen zu kommen. Das Berühmtwerden, wie er mit Schalk
feststellt, ist es wohl weniger, vielmehr ist die Uhwiesener
Biennale ein Hort für ambitionierte Hobbykünstler und
ausgefeiltes Kunsthandwerk. Die wenigsten Ausstellenden sind
reine Kunstschaffende. Hier kann man sich zeigen, vergleichen und
Bestätigung finden. Besonderen Dank spricht Gasser an die
künstlerische Leiterin Michaela Huggler aus. «Materialien haben
ihre Vorgänger, wer mit Fundstücken arbeitet ist nicht
alleine», heisst es auf einer Tafel zu einem Objekt von
Bildermacher Bruno Giacobbo. Genau das Gleiche könnte über die
Aussteller gesagt werden. Den einen oder anderen nach seiner
Geschichte befragt, öffnet sich jeweils ein Kosmos.
Über die Schulter schauen
Der älteste Aussteller der Biennale, Walter Baumann-Hilty,
Jahrgang 1923, ist am Rheinfall aufgewachsen. Er malt mit Acryl
Gebirgslandschaften, Gegenständliches, arbeitet mit Holz, Metall
und Schrott und hat auch Gedichte zum Rheinfall verfasst. Ein
Bild zeigt eine an Fäden hängende Frau. Wie eine
Marionettenpuppe wird sie von einem Spieler hinter einer Wand
bewegt. Das Bild entstand anlässlich eines Malkurses bei Hugo
Sutter. «Die Apenzellerinnen mussten zur Annahme des
Frauenstimmrechts ja förmlich gezwungen werden», erklärt Hilty
lachend. Naturnahe Sujets finden sich bei den Ausstellern aus der
Malgruppe Uhwiesen. Ihre Aquarelle bestechen detailgetreu. Da
springen einen in fröhlichen Farben Katzen, Blumen, Schwäne und
Hühner an. Der Ehemann von Catharina Jost steht neben den
Patchworkarbeiten seiner Frau. Er spricht von ihrer endlosen
Geduld und verweist auf eine grosse Arbeit von ihr, «Italian
Mosaic», das ein grosses gequilltes Mandala darstellt.
Faszinierend, wie Brigitt Amman die Klöppel durch ihre Hände
gehen lässt. Ihre filigranen Insekten aus Spitze sind
bezaubernd. Mit 18 Jahren besuchte die 1961 geborene Uhwiesenerin
einen Klöppelkurs und beschloss, dieses Handwerk sollte nicht
verloren gehen. Nun arbeitet sie hoch komplizierte Spitzen.
Staunend schaut ihr das Publikum über die Schulter. Einer von
vielen Beweisen, dass die Biennale Uhwiesen bestens angenommen
wird.
Schaffhauser Nachrichten vom 7. November 2011

















































Fotos von Peter Gysi. Zum
Vergrössern klicken Sie auf das entsprechende Bild.
Auch dieses Jahr hatte Petrus ein Einsehen mit uns, allerdings liess er die Sonne erst etwa um 13.00 Uhr erscheinen. Zu Beginn der diesjährigen Bundesfeier war es deshalb etwas kühl auf dem Uhwieser Hörnli. Bevor jedoch die Bundesfeier startete, hat eine grosse Schar aus Dachsen und Uhwiesen an der Eröffnung des Weinwanderwegs "Rheinfall" von Dachsen nach Uhwiesen teilgenommen. Die Gäste wurden von Bruno's Jazz Quartett zu Beginn mit traditioneller Schweizer Musik begrüsst. Dazwischen wurden die ersten zwei Strophen der Nationalhymne gesungen. Anschliessend ging es mit Swing und Jazz weiter. Das traditionelle Risotto ai funghi des Gemeindevereins Dachsen fand wiederum guten Anklang, 230 Portionen wurden serviert. Die vielen Kuchenlieferantinnen und Lieferanten haben uns ein sehr schönes Kuchenbüffet beschert, herzlichen Dank! Wie üblich gab es auch Würste und verschiedene Getränke zu konsumieren. Die grosse Besucherzahl hat das Team am Buffet und am Grill bis ca. gegen 14.00 Uhr auf Trab gehalten. An dieser Stelle sei allen Helferinnen und Helfer der verdiente Dank ausgesprochen, ohne sie gäbe es keinen Bundesfeieranlass.
Fotos von Edi Gasser. Zum Vergrössern Doppelklick
Bereits zum achten Male fand am Samstag, 20. November 2010 der vom Gemeindeverein organisierte Jassabend statt. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Laufen-Uhwiesen, Benken und Dachsen trafen sich am Samstagabend im Hirschensaal zu einem gemütlichen Jass. Mit mehr oder weniger Kartenglück, Können usw. wurde in 5 Durchgängen um Punkte gekämpft. Zwischendurch servierte uns Markus Bock mit seinen Helferinnen und Helfern einen feinen Imbiss. Ungeachtet des Ranges durften am Schluss alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen. Und ein Vergleich mit früheren Ergebnissen zeigt, dass wer heute in der Rangliste eher am Schluss liegt kann das nächste Mal in den vorderen Rängen anzutreffen sein und umgekehrt. Besten Dank Serge und Regula Rohrbach für die Organisation.
Rang Name/Vorname Punkte 1 Ackeret Remi 5124 2 Knöpfli Andi 5102 3 Kobelt Gilbert 5101 4 Egger Jeannine 4927 5 Karrer Therese 4921 6 Rohrbach Serge 4915 7 Fischer Manet 4894 8 Bucher Alphons 4842 9 Bucher Katharina 4752 10 Maugweiler Urs 4735 11 Schlatter Beat 4708 12 Lagler Marcel 4658 13 Billing Arnold 4654 14 Gähweiler Ettore 4624 15 Zimmermann Josef 4600 16 Hirsbrunner Silvia 4572 17 Schlatter Annemarie 4569 18 Hübscher Ruth 4564 19 Gasser Edi 4553 20 Waibel Betty 4541 21 Knüsel Othmar 4532 22 Meier Walter 4423 23 Rapold David 4421 24 Becher Jo 4308
Nachdem Petrus uns im vergangenen Jahr eher ungnädig gestimmt
war, durften wir am 9. Juli den diesjährigen Grillabend bei
ausgezeichnetem Wetter geniessen. Einmal mehr zeigte sich, dass
es sich auf dem Uhwieser Hörnli bei den fast tropischen
Temperaturen unten im Dorf sehr angenehme Abende verbringen
lässt. So fanden denn auch 26 Mitglieder den Weg auf's Hörnli.
David Rapold hat uns wie üblich mit Grilliertem und Getränken
verwöhnt. Auch der Russenzopf von Nicole Maurer fand Anklang.
Bei vielen interessanten Gesprächen verflog der Abend wie im
Fluge. Für einige fand der Abschluss des Abends im Hirschen
statt.
23 Familien und Einzelpersonen haben
sich bereit erklärt, letzten Dezember ein Ad-ventsfenster zu
gestalten. Dafür danken wir ganz herzlich. Wie auch bei den
vor-hergehenden Durchführungen hat Helga Bock zusätzlich am 24.
Dezember ihre Wohnung geöffnet. Wir hoffen, dass alle
Fenstergestalter/innen und Besucher/ Besucherinnen neue
Bekanntschaften knüpfen konnten.
EIN GLÜCKLICHES NEUES JAHR
hiess die Lösung des Wettbewerbes. 31 richtige Lösungen sind
eingegangen. Wir bedanken uns bei allen
Teilnehmern/Teilnehmerinnen für ihr Mitmachen. So hat das Los
entschieden:
Frau Evelyne Giger darf für den 1. Rang einen Korb mit Esswaren
entgegennehmen. Die Gewinnerinnen des 2. und 3. Ranges Frau
Cornelia Hollenstein und Frau Betty Waibel gewinnen je eine
Schachtel Pralinees. Die weiteren Mitratenden erhalten einen
kleinen Trostpreis.
Wie kommt es, dass der Gemeindeverein
Laufen-Uhwiesen mit dem Hilariverein Laufen-Uhwiesen eine
Exkursion nach Näfels organisiert? Die Uhwieser Mappe 2008 war
dem Hilari gewidmet. Im Dezember 2008 erschien in der Neuen
Züricher Zeitung ein Bericht über die Uhwieser Mappe. Worauf
sich Herr Fridolin Hauser meldete und uns zu einem Besuch der
Hilariusgemeinde Näfels einlud.
So hat sich am letzten Samstag ein kleines, aber interessiertes
Grüppchen nach Näfels aufgemacht. Dort sind wir von Herrn
Hauser empfangen worden, der uns den ganzen Tag ausgezeichnet
betreut und uns viel Interessantes über Näfels erzählt hat.
Nach dem Znünikaffee haben wir die Hilariuskirche, eine
sehenswerte Barockkirche, besucht. Hier hat sich auch die Frage
geklärt, weshalb es im "reformierten" Glarnerland eine
Hilariuskirche gibt. Näfels ist in der Reformationszeit als
einzige Glarnergemeinde beim katholischen Glauben geblieben.
Fridolin hat Ende des 5. Jahrhunderts das Grab von Hilarius
besucht und wieder in Stand gestellt. Durch einen Traum bewegt,
zog er über Strassburg bis nach Chur und gründete verschiedenen
dem Hilarius gewidmete Kirchen. Deshalb sind im katholischen
Näfels Hilarius und Fridolin und im reformierten Glarus Fridolin
und Hilarius die Schutzheiligen.
Nach einem kurzen Besuch des Schlachtfeldes (Schlacht bei Näfels
1388) haben wir beim Mittagessen ein typisches Glarner
Landsgemeindemenü genossen. Anschliessend stand der Besuch des
Freulerpalasts auf dem Programm. Dieser Palast wird als das
bekannteste Gebäude des Kantons Glarus bezeichnet. Auch hier
sind wir wieder in Genuss vieler Erklärungen über die
Geschichte, das Söldnerwesen, die Textilindustrie, die
Entstehung des Schweizerkreuzes usw. gekommen. Nach diesem Besuch
hat die Zeit noch gereicht, um von der Terrasse des Klosters
Mariaburg einen Blick über den unteren Bereich des Glarnerlandes
und die umliegenden Berge zu werfen.
Noch einen letzten Umtrunk und schon hat es wieder geheissen,
Abschied zu nehmen. Müde, aber zufrieden über das Gesehene und
Gehörte sind wir wieder zu Hause angekommen.
Petrus scheint die Uhwieser zu lieben.
Die diesjährige Bundesfeier konnte wieder bei prächtigem warmem
Sommerwetter auf dem Uhwieser Hörnli durchgeführt werden. Gegen
200 Einwohner und Einwohnerinnen aus Dachsen und Uhwiesen fanden
den Weg zum Anlass. Sie wurden durch die Schwyzerörgelifünde
Cholfirst-Reiat musikalisch unterhalten. Und wieder gab es das
ausgezeichnet Risotto ai funghi des Gemeindevereins Dachsen zum
Geniessen. Der Gemeindeverein Laufen-Uhwiesen ergänzte das
Angebot mit Würsten und Getränken. Im angenehmen Schatten der
Bäume verging der Mittag bei Essen, Trinken, Musik und vielen
angeregten Gesprächen im Fluge.












Fotos von Edi Gasser. Zum
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Wetterprognose am Donnerstag, 2. Juli
2009: "Der Freitagvormittag ist meist sonnig. Es ziehen nur
einzelne Wolkenfelder vorbei. Im Tagesverlauf bilden sich
Quellwolken und zum Teil auch einzelne Gewitter. Die Gefahr für
Gewitter ist über den Bergen grösser als über dem
Flachland." Die Durchführung des Grillabends am Freitag
scheint also gesichert.
Wetterprognose am Freitag, 3. Juli 2009: "Der Tag beginnt
mit einigen Restwolken. Diese sind in Schaffhausen und in
Juranähe dichter als in der übrigen Schweiz. Kurze, lokale
Schauer sind am Vormittag nicht ausgeschlossen. Im Tagesverlauf
bilden sich wieder vermehrt Quellwolken. Diese lösen am
Nachmittag einzelne Gewitter aus. Am Samstag muss bereits am
Vormittag besonders im Westen und am Nordrand der Schweiz mit
ersten Gewittern gerechnet werden. Der Nachmittag und der Abend
sind unbeständig. Es regnet und gewittert verbreitet." Die
Durchführung des Grillabends am Freitag scheint immer noch nicht
gefährdet, während die Verschiebung auf den Samstag kein Thema
ist.
Dann der Freitag: Anfangs Mittag ein kurzes Gewitter. Um 14.00
Uhr ruft Katharina Rapold Edi an und fragt, ob wir den Grillabend
am Abend durchführen sollen. Edi will nicht so recht. Katharina
schlägt vor, den Abend bei Ihnen abzuhalten, weil sie von einem
Familienfest her noch eingerichtet sind. Diesem Vorschlag wird
zugestimmt. Um 16.00 Uhr der Blick an den Himmel: "Hätten
wir nicht doch aufs Hörnli gehen sollen?" Ca. 17.30 Uhr
dann herrscht Klarheit. Es giesst wie aus Kübeln.
So traf sich dann ein kleines Grüppchen von 9 Personen bei
Familie Rapold im Garten und genoss den Abend bei Essen, Trinken
und Gesprächen. Der Himmel hellte sich immer weiter auf und der
Blick auf das Weinland und Irchel wurde immer klarer. Danke
Katharina und David für die Gastfreundschaft.
Und dann der Samstag. Sonne, Wolken, angenehm warm und kein
Tropfen Regen. Sollte jemand vergeblich aufs Hörnli spaziert
sein, so bitten wir um Entschuldigung. Aber so war es einfach
nicht absehbar.
Am Montagabend, 26. Januar 2009 haben rund 30 Mitglieder den Weg in das Gasthaus Hirschen zum ersten Höck des Jahres 2009 gefunden. Jo Becher hat uns unter dem Titel "Alle 4000-er der Schweiz" viele interessante Bilder von seinen Bergtouren auf alle Viertausender der Schweiz gezeigt. Die diversen Berggrate, Felsköpfe, Schnee- und Eisfelder wie auch die diversen Ansichten von Berggipfeln haben die Anwesenden beeindruckt. Aus den Ausführungen von Jo Becher liess sich auch erahnen, dass die Besteigung dieser Berggipfel nebst Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auch ein gehöriges Mass an Ausdauer und Kondition voraussetzt.
Auch die 8. Durchführung der Uhwieser Biennale war ein grosser Erfolg. 28 Künstlerinnen und Künstler und die Sonderausstellung "Die Modellflieger von Uhwiesen" durften viele Besucher begrüssen und viele interessante Gespräche führen. Die Festwirtschaft wurde ebenfalls wieder rege in Anspruch genommen.
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Fotos Edi Schmid und Edi Gasser. Zum Vergrössern Doppelklick.
Die Biennale im Urteil der Presse (Schaffhauser Nachrichten vom 8.11.2008)
Zum achten Mal wurde gestern abend im
Werkgebäude die Uhwieser Biennale eröffnet. Auch diesmal ein
Feuerwerk der Kreativität.
UHWIESEN Ja, auch Uhwiesen hat, organisiert vom Gemeindeverein,
seine Biennale, und zwar mögen die grossen Kunstsammler der Welt
nicht unbedingt den Weg an den Cholfirst finden, eine
unverkennbare, eigenständige und originelle Ausstellung ist
diese Biennale trotzdem. Tradition hat sie mittlerweile auch, der
Erfolg ist erstaunlich, und so darf bei der achten Austragung das
an sich doch eher profane Uhwieser Werkgebäude zum Tempel des
regionalen Kunsthandwerks avancieren. Denn die Ausstellerinnen
und Aussteller, rund 30 sind es diesmal, stammen keineswegs nur
aus dem Dorf, und überdies sorgt die künstlerische Leitung von
Michaela Huggler dafür, dass das erstaunliche Niveau nicht
unterschritten wird.
Ist es Kunst, ist es Kunsthandwerk mit solchen (meist
akademischen) Überlegungen möchte sich Kommunikationsberater
Marcus Knill, der die Ausstellung mit einer launigen Ansprache
eröffnete, nicht beschäftigen: Nach einem munteren Rückblick
auf die Geschichte von Vernissagen zielte er auf den Kern der
Sache: Hier stellen Leute Werke aus, die sie selbst geschaffen
haben, ausnahmslos Unikate also, die etwas bewirken beim
Schöpfer wie wahrscheinlich auch beim Besucher. Knill ortete in
diesem Tun sehr Wertvolles, wichtige Beiträge zum
gemeinschaftlichen Leben. Und: Noch spannender werde es, legte er
den Besuchern nahe, mit den Künstlerinnen und Künstlern zu
sprechen, etwa nachzufragen, wie denn ein Werk entstanden sei,
denn in solchen Fällen entstehe auch eine Verbindung zwischen
denen, die etwas tun, und denen, die es betrachten und vielleicht
auch bewundern. Es lohnt sich in der Tat, die farbenprächtige,
die ungemein vielfältige Uhwieser Biennale mit Musse zu
«begehen» und bisweilen etwas näher hinzuschauen: Es
präsentiert sich nämlich ein Feuerwerk der Kreativität und ein
scheinbar unerschöpfliches Tableau der Stile und Materialien.
Stein, Stoff, Schmuck, Metall, Papier und Holz, Skulpturen,
Bilder, künstlerisch veredelte Alltagsgegenstände, filigrane
Kreationen, wuchtige Entwürfe das eigentliche Profil der
Uhwieser Biennale ist diese grosse Vielfalt verschiedenster
Profile. Eine UNO des Kunsthandwerks sozusagen, oder ein
Marktplatz der Stile und Materialien, auf dem sogar ästhetische
Widersprüche Platz haben oder sich sogar auflösen zu einem
letztlich spannenden Gesamtbild. Er hoffe auf einen Erfolg,
meinte Gemeindevereinspräsident Edi Gasser bei der Begrüssung
der Gäste: Nun lässt sich Erfolg bekanntlich nicht erzwingen,
aber die Zeichen dafür stehen jedenfalls gut: Die Uhwieser
Biennale, die heute Samstag noch von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag
von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist, hat mittlerweile einen festen
Platz im Veranstaltungskalender und überdies sogar ein Bistro.
Und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich ausserdem
über die in einer Sonderausstellung präsentierten
Flugzeugmodelle begeistern. (J.R.)
Am Samstagnachmittag besuchten 15 Teilnehmer die Eisenbibliothek Klostergut Paradies. Frau Heike Bazak, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Eisenbibliothek hat es verstanden, den Teilnehmern die Entwicklung der Herstellung der Buchkunst, die Wandlung der Gestaltung und der Art der Präsentationen verständlich zu vermitteln. Von ersten handgeschriebenen Büchern, deren Herstellung mehrere Jahre gedauert hat und soviel kostetet wie ein Bauernhof, bis zu der vollständigen Dokumentation der Baupläne des Eiffelturms konnten wir sehr viel bestaunen und erfahren. Vorgängig wurden wir kurz über die Geschichte des Klosters und des Beginns der Eisenbibliothek informiert. Begründet wurde die Eisenbibliothek durch einen Mann, der vielen älteren Uhwiesern immer noch in Erinnerung ist, nämlich von Herrn Direktor Müller (siehe auch Uhwieser Mappe 2007, Seite 170). Einmal mehr durften wir erfahren, wie viele Reichtümer in unserer Region vorhanden sind, die vielen Einwohnern unbekannt sind. Im Anschluss an die Besichtigung begaben wir uns zum gemütlichen Zusammensitzen ins Restaurant Paradies.
Wie bereits vor zwei Jahren mussten wir
unsere Veranstaltung von der Bachdelle in die Mehrzweckhalle
verlegen. Obwohl wir am Morgen noch guten Mutes waren, wurden wir
doch eines besseren belehrt. Das dumpfe Donnern und die ersten
Regentropfen haben uns dann bewogen, in die Mehrzweckhalle
Dachsen auszuweichen. Dadurch hatten wir leider ein wenig
Verspätung auf unseren Zeitplan. Aber auch sonst mussten die
Gäste ein paar Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Die
Schwarzwald-Krainer spielten und unterhielten das Publikum zwar
bestens, aber die Musik war halt für die Mehrzweckhalle ein
bisschen zu laut. Ferner hatten wir auf unserer Menukarte keinen
Kaffee und Kuchen vorgesehen. Dafür wäre der Kiosk in der
Bachdelle zuständig gewesen. Um 12.00 Uhr gab's dann das
obligate Risotto ai funghi. Die zubereiteten 200 Portionen waren
dann auch nach kurzer Zeit bis auf ein paar wenige Portionen
gegessen. Aufgrund der vielen positiven Reaktionen dürfen wir
annehmen, dass es den Gästen auch in diesem Jahr bestens
geschmeckt hat.
Einen grossen Dank natürlich auch an den Gemeindeverein
Laufen-Uhwiesen, welcher uns personell mitgeholfen hat, die
Gäste zu bewirten. Einen besonderen Dank auch an die Gemeinde
Laufen-Uhwiesen, welche in diesem Jahr wieder einen grossen Teil
unserer Kosten für die Musik übernommen hat.
Bericht des Gemeindevereins Dachsen www.gvd.ch
Auch am diesjährigen Grillplausch des
Gemeindevereins bescherte uns Petrus schönes Wetter. Leider war
die Gruppe mit nur 18 Mitgliedern auch in diesem Jahr sehr klein.
Doch erfreulicherweise hat sich die Truppe, welche sich vom
Grillmeister David bewirten liess, neu durchmischt. So sind wir
guter Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr mehr Teilnehmer für
diesen Anlass begeistern können. Bereits beim Apéro wurde
lebhaft diskutiert und da und dort hörte man ein herzhaftes
Hallo schön dich wieder zu sehen. Dank der perfekten
Organisation unseres Vorstandsmitgliedes David, durften wir nach
dem Durst auch unsere hungrigen Mäuler mit schmackhaften Steaks
oder Würsten füllen. Aufmerksam wachte er darüber, dass die
Reihenfolge eingehalten wurde. Zuerst bezahlen, dann geniessen,
was hin und wieder Anlass zum schmunzeln gab. Die Kassiererin
wird es ihm danken. So entstand ein lustiger, unterhaltsamer
Abend, der wohl bis weit in die Nacht hinein gegangen wäre, wenn
nicht
. Petrus wachte über uns und schickte einen kühlen
Wind aufs Hörnli. Plötzlich wurde es sehr kalt, so dass auch
diejenigen, welche an den Fester mit viel Sitzleder ausgestattet
sind, zeitig den Abstieg unter die Füsse nahmen. Doch aus
zuverlässiger Quelle weiss ich, dass nicht alle den direkten
Heimweg gefunden haben. Somit ist der Zweck unseres Anlasses
erfüllt. Mann und Frau sitzen zusammen und plaudern über Gott
und die Welt und gelangen am Schluss zu der Einsicht, es war ein
schöner Abend, wir kommen im nächsten Jahr wieder.
Nicole Maurer


Der Gemeindeverein Uhwiesen lud zur jährlichen
Kulturveranstaltung, diesmal zur «Frühlings-Gartenfahrt», ein.
Am letzten Freitag konnten 50 begeisterte Zuhörer und Zuschauer
eine musikalisch-theatralische Performance von höchster
Qualität geniessen. Die vier ausgebildeten Schauspielerinnen und
Schauspieler von Zapzarap begeisterten das Publikum und nahmen es
mit auf eine launig-lustige «Gartenfahrt». Zahlreiche
traditionelle Schweizer Volkslieder wurden vom Quartett in
überzeugender Art miteinander in Beziehung gebracht, darunter
Mundart-Rock-Lieder wie «Kiosk», «I schänke dir mis Härz»
oder «Alperose», die fast schon zum modernen Volksliedgut
gezählt werden können.
Die sängerisch ebenfalls ausgebildeten Talente vermochten die
verschiedenen Stile und Inhalte des Liedguts überzeugend
miteinander zu verknüpfen. A cappella orchestrierten sie die
Lieder, Schlagzeug und verschiedene Instrumente imitierend. Sie
verstanden es auf unterschiedliche Weise, sich im Liedgut selbst
zu begleiten, zu imitieren, zu parodieren und dieses auch noch
theatralisch darzustellen. Die «Gartenfahrt» wird aber nie zur
beschaulichen Denkmalpflege. Das Quartett nimmt's mit der
Nostalgie nicht zu ernst, interpretiert frei und durchzieht die
Lieder mit Wortspielen, auch absurden Einlagen. Jedes Lied
erhält seinen eigenen, neuen Anstrich, kompakt in Rhythmus und
Spannung, verspielt in Melodie und neuen Improvisationen.
Die schauspielerische Mimik von Marion Mühlebach, Alt, und
Kristian Trafelet, Bass, überzeugte besonders, wenn sie
solistisch ein Lied interpretierten. Die beiden Männer Jan
Hubacher, Tenor, und Kristian Trafelet übernahmen oft den
begleitenden, rhythmisierenden Part, Bass-, Posaunen-, Alphorn-,
Schlagzeugklang nachahmend. Silvana Peterelli, Sopran,
überraschte in ihren spitzbübisch-schrillen Ausbrüchen immer
wieder. In den höchsten Tönen vermochte sie Liedphrasen, aber
auch Hühnergegacker sehr echt zu imitieren. Marion Mühlebach
fiel ein und gemeinsam tratschten sie über ihre Männer, die
sich in junge Bibeli verguckten, doch brav und bieder bei
«Schwiizer sii, Schwiizer bliibe - nu luege» blieben. Bei
«Chli fahre» sassen die vier im imaginären Auto und fuhren im
Stop-and-go-Rythmus von Baustelle zu Baustelle über die A1
durchs schweizerische Mittelland. Anhaltenden, rhythmischen
Applaus veranlassten Zapzarap zur «Schloofliedli»-Wegzehrung.
Viele Gäste benutzten die Gelegenheit, sich in heiterer Stimmung
vor dem Heimweg noch einen Schlummertrunk zu genehmigen.
DAVID RAPOLD